Ihr Spiritueller Wegbegleiter Wer bin ich Hochzeit Taufe Trauer & Abschied
   

Er redet uns keine Flucht vor dem Schmerz
ein, sondern er bietet uns einen Ausweg,
eine Antwort an. Eine Antwort auf die
Frage „Wohin mit unserem Schmerz?“

 

Trauer & Abschied - Persönlich gestaltet und einfühlsam

Gerade in Zeiten, wenn der Schmerz groß ist, in Zeiten in denen das Herz schwer wird, sucht der Mensch eine helfende Hand, feinfühlendes Mitempfinden, ein gutes Wort.

Solche unerträglichen Zeiten, kennt jeder von uns: Die Schatten der Schwermut empfinden wir als erdrückend, Angst, Trauer und Schmerz durchbohren uns und sogar unser eigenes Wort erstarrt in uns. In solchen Tagen kann Trost wie ein guter Freund sein, der eine Brücke zwischen Schmerz und Hoffnung baut. Wie ein guter Freund, der uns das Wort sagt, das uns fehlt. Er redet uns keine Flucht vor dem Schmerz ein, sondern er bietet uns einen Ausweg, eine Antwort an. Eine Antwort auf die Frage „Wohin mit unserem Schmerz?“

Ein Rückblick an das heilende Tun Jesu von Nazareth vor 2000 Jahren könnte in diesem Zusammenhang zu einer wohltuenden Erinnerung werden; vorausgesetzt es bleibt nicht bei einem bloßen sentimentalen Rückblick, der würde uns nur vertrösten. Unser Rückblick soll zu einem Bekenntnis dafür werden, was Jesus hier und heute an uns bewirken will.

Sie kennen die Szene im Evangelium, in welcher sich der auferstandene Jesus -trotz verschlossener Türen- seinen traurigen, verängstigten und im Nebel der Angst desorientierten Freunden zeigt. Dabei geht es nicht um das Berichten eines Wunders; vielmehr wird dadurch folgende Botschaft gesendet: Befreiung im Leben besteht nicht immer in verschlossenen Türen, die sich öffnen, sondern in der Erfahrung, dass auch in der Enge keiner von uns allein gelassen wird.

An welche Voraussetzungen macht Jesu die Inanspruchnahme einer solche Befreiung abhängig? Jesus, der gute Hirte, schaut nicht nach unserem Taufschein oder eventuellen Anmerkungen darauf. Er hat keinerlei Interesse, ob wir unseren Kirchenbeitrag zahlen oder nicht. Noch weniger interessiert ihn, welches Bekenntnis oder Credo wir angeben.

Sein einziges Interesse besteht darin, ob wir Hilfe brauchen und wie wir mit unserer Sehnsucht nach Trost und inneren Frieden zurecht kommen. Trost ist wie das Brot lebenswichtig. Ich halte es für einen groben und fahrlässigen Fehler gerade in diesem Zusammenhang Menschen abzustempeln bzw. sie „verhungern“ zu lassen.

„Kommet alle zu mir!“, lautet die grenzenlose und notwendige Einladung Jesu, die ich aus dem Evangelium entnehme und an Sie weiter reiche.



 
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