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Eine Trauungsfeier, so wie ich sie
verstehe, ist zur Gänze an die Wünsche
und Bedürfnisse des Brautpaares
angelehnt.

Hochzeit - Begleitung und Gestaltung

Zwei Menschen, die nach reiflicher Überlegung die Überzeugung gewinnen füreinander exklusive Ergänzung und Herausforderung zu sein, entdecken das Bedürfnis ihre Dankbarkeit und Freude darüber in einer ritualisierten Feier krönen zu lassen. Da eine solche Feier nicht privat, sondern naturgemäß im Kreis von Menschen stattfindet, die für das Paar wichtig sind, ist es auch von großer Bedeutung, diese Feier sorgfältig vorzubereiten.

Eine zentrale Rolle spielt zweifelsohne die Trauungsliturgie, die den wichtigen Moment einrahmt, in dem das Paar einander und für immer das Jawort schenkt. Da das Brautpaar zwar Mittelpunkt ist, jedoch nicht die Leitung dieser Trauungsfeier übernehmen kann, ist es gut, diese Aufgabe einem Zelebranten mit Erfahrung anzuvertrauen.

Eine Trauungsfeier, so wie ich sie verstehe, ist zur Gänze an die Wünsche und Bedürfnisse des Brautpaares angelehnt. Deshalb ist es für mich auch wichtig zu wissen, in welchem Licht und aus welchem Gesichtspunkt die Brautleute ihre Heirat verstehen.

Freilich kann ich aus persönlicher Erfahrung berichten, dass oft die Grenze zwischen einer religiösen Trauung und einer rein humanistischen Feier nur schwer zu ziehen ist.

Folgende Elemente möchte ich als Anregung für eine gelungene Feier empfehlen:

Begrüßung der Festgäste
Die Absicht der Brautleute wird zur Sprache gebracht
Kurzer Exkurs über die Bedeutung der Ehe, sowohl auf seelischer wie auch auf gesellschaftlicher Ebene
Offizielle Präsentation der Brautleute

Vortragen einer Lesung oder eines Textes
- aus der Bibel oder
- aus der Welt der Literatur bzw.
- aus der Welt der Dichtung

Kurze Ansprache
Einführung für die offizielle Absichtsbekundung der Brautleute
Gebet für die Brautleute
Offizielle Befragung der Brautleute
Segnung der Ringe
Gegenseitiges und offizielles Eheversprechen der Brautleute sowie feierliche Ringübergabe
Vorbereitete individuelle Fürbitten bzw. Glückwünsche einiger Hochzeitsgäste
„Vater unser“
Feierlicher Segen bzw. feierlicher Abschluß

Die ganze Feier sollte von musikalischer Begleitung zu bestimmten Momenten ausgezeichnet werden. Dadurch wird ihr feierlicher Charakter unterstrichen. Sowohl die Zahl der Musikstücke wie auch der Musikstil können individuell bestimmt werden. Auch die wahlweise Miteinbeziehung von Zeichen oder Symbolen verleiht der Trauungsfeier eine große Ausdruckskraft, wie beispielsweise als Anregung: die Hochzeitskerze, das von den Gästen mit Unterschrift gestaltete Tischtusch, die Agape oder die Kommunion.

Die HOCHZEITSKERZE, die mit Datum, dem Namen der Brautleute oder auch mit einem Spruch und mit verschieden Symbolen geschmückt werden kann, soll als urchristliches und als besinnliches Element verstanden werden. Sie wird in einem bestimmten Moment der Zeremonie feierlich und zum ersten Mal angezündet, damit sie als Erinnerung an diesen besonderen Tag im Leben der Brautleute von nun an eine begleitende Rolle spielen kann. Somit kann an jedem Hochzeitstag mit dem Entzünden der Kerze die Freude des Hochzeitstages erneuert werden.

Das gestaltete TISCHTUCH bezeugt die Nähe und die Sympathie der Hochzeitsgäste unvergesslich, und zwar nicht nur für den Hochzeitstag.

Die AGAPE (griech. "Liebesmahl") bezeichnet das Teilen von Brot und Wein am Ende der Feier. Viele kennen das auch unter dem Begriff Kommunion. Beide bringen eindeutig den gemeinschaftlichen Charakter einer Trauung im Sinne Jesu zum Ausdruck.

Selbstverständlich sollen diese Elemente als Anregung und nicht als Einengung verstanden werden, denn jede Trauungsfeier strahlt eine einmalige und ganz persönliche Note aus. Es ist Ihr Fest!


 
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